Du denkst also darüber nach, im August in Island Auto zu fahren? Eine kluge Entscheidung. Das Wetter hält, die Highlands öffnen endlich, und die Straßen sind in bestem Zustand. Der August ist zweifellos voll. Aber wenn du dein eigenes Auto hast, musst du nicht auf eine Gruppe warten.
Halte an, wo es dir gefällt. Bleib länger, wenn es sich richtig anfühlt. Die Sonne geht kaum unter, also hast du Zeit. Im August hier zu fahren ist nicht nur machbar; es ist wahrscheinlich die beste Art, das Land zu sehen. Erwarten solltest du aber nicht, dass alles glatt läuft. Dafür ist dieser Leitfaden da.
Warum August der beste Monat für eine Straßenreise durch Island ist
Was den August besonders macht, ist nicht nur die Landschaft oder der Sonnenschein. Es ist der Zugang. Die Straßen zu den Highlands öffnen endlich, was bedeutet, dass du Orte erreichen kannst, die das ganze Jahr über komplett gesperrt sind. Du bist auch nicht nur auf die Ring Road beschränkt. Abgelegene Fjorde, raue Pfade und versteckte geothermische Orte sind alle erreichbar.
Lokale Festivals erreichen ihren Höhepunkt und sie sind nicht für Touristen inszeniert. Du findest Schafherden, Musikveranstaltungen und seltsame kleine Traditionen, die nur Sinn ergeben, wenn du dort bist. Campingplätze sind voll in Betrieb, was dir mehr Freiheit gibt, dort zu bleiben, wo die Aussicht es verlangt.
Und wenn du Wildtiere magst, ist dies deine letzte Chance, Papageientaucher zu sehen, bevor sie verschwinden. Eine Straßenreise in Island im August bietet dir mehr als nur schöne Aussichten. Sie gibt dir die Schlüssel zum ganzen Land und lässt dich frei umherziehen, solange die Tore noch offen sind.

Was man vom isländischen Wetter im August erwarten kann
August bedeutet nicht perfekt, aber das isländische Wetter gönnt dir zu dieser Zeit eine Pause. Du musst die Vorhersage nicht alle fünf Minuten aktualisieren. Das Wetter bleibt kühl, angenehm und nach isländischen Maßstäben meist vorhersehbar.
- Reykjavik liegt normalerweise zwischen 10 und 15°C (50 bis 59°F). Manche Tage sind wärmer, andere kühler.
- Ab und zu wird es ungewöhnlich warm für Island. So um die 25°C (77°F). Meist im Süden oder Osten.
- Nachts kühlt es etwas ab. So um die 8 oder 9°C (etwa 46 bis 48°F). Nicht eisig, gerade genug für einen Hoodie.
- Anfang August hast du etwa 17 Stunden Tageslicht. Am Monatsende sind es noch 14. Immer noch gut.
- Regen? Ja, kommt vor. Nicht dauerhaft, eher kurze Schauer, die kommen und gehen.
- Im Durchschnitt bekommt Reykjavik etwa 62 mm (2,4 Zoll) Regen an 11 oder 12 Tagen.
- Wenn du in den Norden fährst, ist es meistens trockener. Aber das Wetter ändert sich hier schnell, also verlasse dich nicht zu sehr darauf.
Wetterbedingungen in Island im August nach Regionen
| Region | Durchschnittstemperatur (°C) | Durchschnittstemperatur (°F) | Durchschnittlicher Niederschlag (mm) | Tageslichtstunden |
|---|---|---|---|---|
| Reykjavik (Südwesten) | 10–13°C | 50–55°F | 50–70 mm | 15–17 Stunden |
| Akureyri (Norden) | 9–12°C | 48–53°F | 30–50 mm | 16–18 Stunden |
| Egilsstaðir (Osten) | 9–12°C | 48–54°F | 40–60 mm | 16–17 Stunden |
| Ísafjörður (Westfjorde) | 8–11°C | 46–52°F | 70–90 mm | 16–18 Stunden |
| Vík (Süden) | 10–12°C | 50–54°F | 80–100 mm | 15–16 Stunden |
Straßenverhältnisse in Island und beste Mietwagen im August
Wenn du eine Selbstfahrer-Reise durch Island im August planst, werden dich die meisten Straßen gut behandeln. Für alle, die sich fragen, wie sicher das Fahren in Island zu dieser Jahreszeit ist: Die Ring Road und andere Hauptstrecken sind asphaltiert und ziemlich leicht zu befahren. Für diese brauchst du nichts Besonderes. Ein normaler 2WD reicht aus.
Wenn du aber vom Hauptweg abkommst, ändert sich das schnell. Schotterstraßen tauchen auf, vor allem auf dem Land. Die sind mit einem normalen Auto in Ordnung, aber du solltest langsamer fahren. Wenn du in die Highlands fährst, sieht die Sache anders aus.
Die F-Straßen sind rau und manchmal voller Wasser. Dafür brauchst du einen 4WD. Keine Option. Für Gegenden wie die Südküste oder den Golden Circle brauchst du nichts Großes.
Ein einfacher 2WD kommt damit gut klar. Wenn du aber raue Straßen planst oder nicht jeden Stoß spüren möchtest, macht ein 4WD-SUV einen Unterschied. Es ist einfach leichter. Du musst nicht bei jedem Schotterabschnitt oder unerwarteten Senken Stress haben.

Die Ring Road im August fahren: Tipps und Erwartungen
Das Fahren im August auf der Ring Road (Route 1) fühlt sich an, als hätte das ganze Land für deine Reise stillgestanden. Die meisten Essens- und Tankstopps sind geöffnet, also ist es kein Glücksspiel, Hot Dogs, Kaffee und funktionierende Toiletten zu finden. Bauernhöfe entlang der Strecke verkaufen frische Beeren und hausgemachtes Eis aus Holzhütten, und ja, es schmeckt besser, wenn man es neben einem Vulkan isst.
Nebenstraßen wie Þakgil oder Borgarfjörður Eystri öffnen sich in dieser Jahreszeit endlich. Sie sind wild, ruhig und ehrlich gesagt besser als einige Hauptattraktionen. Erwarte nicht, die Ring Road in fünf Tagen zu schaffen. Sieben bis zehn Tage geben dir Luft zum Atmen. Das brauchst du, wenn du Zeit für Umwege haben willst, die nicht in deinem Plan standen.
Tourbusse überfüllen die Südküste am Mittag. Fahre früh oder später. Es ist sowieso bis spät hell. Und während es im Süden sonnig sein kann, regnet es im Osten, also bring viele Schichten Kleidung mit.

Die Highlands und F-Straßen in Island im August fahren
Die F-Straßen Islands im August zu befahren ist nicht nur ein To-Do abzuarbeiten. Es ist das Eintauchen in einen wilden, abgelegenen Teil des Landes, der sich anfühlt wie ein anderer Planet. Die Highlands erstrecken sich meilenweit ohne Städte, Läden und mit kaum Empfang. Du wirst von schwarzen Sandebenen, Lavafeldern, Gletscherflüssen und dampfenden Quellen umgeben sein, die direkt aus einem Science-Fiction-Film stammen könnten.
Das ist nicht die Ring Road. Hier fahren weniger Leute hin, und das ist der Sinn. Es ist ruhig. Rau. Unverfälscht. Ein 4WD ist Pflicht, aber auch die Einstellung ist wichtig. Du fährst langsamer, bist aufmerksamer und kehrst manchmal um, wenn ein Fluss zu riskant aussieht. Das ist kein Versagen. Das ist klug.
GPS funktioniert nicht immer, wenn du tief in den Highlands bist. Lade besser vorher eine vernünftige Offline-Karte herunter. Markiere, wohin du willst, und vielleicht ein paar Ausweichrouten. Tanke vorher voll. Dort gibt es keinen Sprit. Gleiches gilt für Essen und Kleidung. Pack genug ein. Du willst nicht ohne etwas dastehen. Hungrig, kalt und gestrandet sein ist nicht die Art von authentischem Island-Erlebnis, die du suchst.
Askja, Kerlingarfjöll und Landmannalaugar sind nicht gerade um die Ecke. Genau das ist der Sinn. Weniger Leute, mehr Belohnung. Wenn du dort bist, bist du nur du und die Straße. Die meisten grüßen, wenn sie vorbeifahren. Es ist nicht Pflicht, aber wenn sie winken, sei höflich und wink zurück.
Ignoriere keine Straßensperrungen. Straßen werden aus einem Grund gesperrt. Das Wetter kann sich ohne Vorwarnung ändern. Wenn sich etwas falsch anfühlt, dreh um. Das ist kein Aufgeben. Das ist klug.

Empfohlene Fahrzeuge für das Fahren in Island im August
Die Wahl des Autos hängt davon ab, wohin du fährst und wie viel Gepäck du hast. Wenn du planst, ein Auto in Island zu mieten für eine Selbstfahrerreise im August, hast du viele Optionen. Einige sind klein und handlich. Andere sind besser, wenn du mehr mitnimmst oder abseits der Hauptwege unterwegs bist.
Begrenztes Budget?
- Hyundai i10 (Schaltgetriebe) – Nicht groß, aber erfüllt seinen Zweck. Ideal für asphaltierte Straßen und kurze Fahrtage.
- Toyota Aygo (Automatik) – Spritsparend, leicht zu fahren und genau richtig für ein oder zwei Personen mit wenig Gepäck.

Mittelklasseoptionen
- Kia Ceed (Schaltgetriebe) – Angemessener Platz für mehrere Personen und Gepäck. Verbraucht wenig Kraftstoff und ist leicht auf längeren Fahrten zu fahren.
- Hyundai i20 (Schaltgetriebe) – Funktioniert gut für Paare oder zwei Freunde. Nicht groß, aber genug Platz für eine komfortable Fahrt ohne eingeengt zu sein
Komfort für überall
- Dacia Duster 4x4 (Schaltgetriebe) – Das ist eine klare Wahl. Du kannst damit über Schotter, flache Flüsse und die rauen F-Straßen fahren, ohne dir große Sorgen zu machen. Es funktioniert einfach.
- Jeep Renegade 4x4 (Automatik) – Sitzt sich angenehmer, meistert aber auch schwieriges Terrain gut. Keine schlechte Wahl, wenn du abseits der Hauptstraßen unterwegs bist und etwas mehr Komfort möchtest.

Tipps zum Fahren in Island im August: Sicher und clever bleiben
Hier sind einige praktische Tipps fürs Autofahren im isländischen Sommer, die dir Zeit, Stress und vielleicht das eine oder andere Schaf ersparen:
- Lange Tageslichtstunden bedeuten nicht, dass du 17 Stunden am Steuer verbringen musst. Fahr langsamer. August ist kein Rennen.
- Manche Orte sind von Touristen überlaufen. Von Vormittag bis Spätnachmittag ist es am schlimmsten. Wenn du Platz zum Durchatmen willst, fahr bevor alle wach sind oder warte bis später.
- Tempolimits ändern sich schnell. Auf einem Stück passt es, dann plötzlich 50 km/h (31 mph). Eine einfache Möglichkeit, eine saftige Geldstrafe zu kassieren. Nimm dir eine Minute, um isländische Verkehrsregeln zu checken, damit du es nicht auf die harte Tour lernst.
- Einspurige Brücken und blinde Hügel sind üblich. Gib dem Gegenverkehr Vorrang und bremse.
- Schafe auf der Straße. Sie wandern umher, starren dich an und rennen direkt in den Verkehr.
- Plane Toilettenpausen. Manche Strecken haben kilometerweit nichts außer Lavafelder.
- Offroad-Fahren ist illegal. Du zerstörst die Natur und bekommst eine hohe Geldstrafe.
- Licht immer an. Egal ob die Sonne scheint. Es ist Gesetz.

Tankstellen und Routenplanung für deine Island-Straßenreise
Wenn du im August selbst in Island fährst, ist es nicht nur unangenehm, wenn dir der Sprit ausgeht. Es kann deinen ganzen Tag ruinieren. So bleibst du auf der sicheren Seite:
- Drücke dich nicht. Im Osten und Norden können Tankstellen hunderte Kilometer auseinanderliegen. Halte deinen Tank über der Hälfte voll. Schau dir die Tankstellen in Island an, bevor du losfährst.
- Nur Kreditkarten. Die meisten Zapfsäulen sind Selbstbedienung. Ohne PIN kein Sprit. Vergewissere dich, dass deine Karte an den Maschinen funktioniert.
- Tanke, wenn du kannst. Abgelegene Stationen schließen früh oder sind unbeaufsichtigt. Warte nicht, bis die Reserveleuchte angeht.
- Mach den Stopp sinnvoll. Nutze Tankpausen für Toilettenbesuche, Kaffee und Snacks. Spart später Zeit.
- Kein Bargeld. Fast überall werden Karten akzeptiert. Aber ein Snack als Backup im Handschuhfach ist nie verkehrt, falls der nächste Laden zu hat.

Beste Apps und Karten fürs Fahren in Island
Wenn du eine Straßenreise nach Island im August planst, wird dich dein Handy nicht immer retten. Das Netz bricht schnell zusammen, sobald du aus der Stadt raus bist. So bleibst du auf Kurs:
- GPS funktioniert... bis es nicht mehr funktioniert. Vor allem in den Highlands oder abgelegenen Gegenden. Lade immer Offline-Karten herunter.
- Vertrau Google Maps nicht blind. Es kann dich auf nicht existierende Straßen oder geschlossene F-Straßen schicken.
- Kenne deine Route, bevor du den Empfang verlierst.
- Kein Empfang? Kein Problem. Solange du vorausgeplant hast.
Beste Apps für die Reise:
- Maps.me oder Gaia GPS für Offline-Navigation
- Veður für Wetter in Echtzeit
- Safetravel.is für Warnungen und Umferdin.is für Straßenbedingungen
- 112 Iceland für Notfallhilfe

Wie man beim Fahren in Island im August sicher bleibt
Wenn du dich fragst, ob es sicher ist, im August in Island zu fahren, lautet die Antwort meistens ja. Aber nur, wenn du gesundem Menschenverstand folgst und vorbereitet bleibst. Hier ist, was wichtig ist:
- Das Wetter ändert sich schnell. In Reykjavik kann die Sonne scheinen, während es an der Südküste regnet. Nimm nichts als selbstverständlich an.
- Wind ist kein Witz. Er kann dir die Türen aus der Hand reißen. Halte sie beim Aussteigen immer fest. Eine zusätzliche Versicherung ist klug.
- Überprüfe IMMER die Straßenverhältnisse vor jeder Fahrt.
- Hab ein Notfallset griffbereit. Warme Kleidung, eine Taschenlampe, etwas zum Handyaufladen, Essen und Wasser. Du wirst froh sein, dass du es dabei hast, wenn das Wetter umschlägt oder dein Auto Probleme macht.
- BLEIB auf markierten Straßen. Offroad-Fahren ist illegal und teuer, wenn du erwischt wirst.
- Flüsse nur mit 4WD überqueren. Dein 2WD-Mietwagen schafft das nicht.
- Vertrau deinem Bauchgefühl. Wenn etwas komisch ist, kehr um. Keine Aussicht ist es wert, stecken zu bleiben.

Wichtige Verkehrsregeln und Verhaltensweisen, die man beachten sollte
Wenn du im August in Island fährst, geht es beim Regeln befolgen nicht nur darum, Bußgelder zu vermeiden. Es geht darum, nicht der Tourist zu sein. Hier ist, was du beachten solltest:
- In Island gilt nahezu Null-Promille. Die gesetzliche Grenze liegt bei 0,02%, aber in der Praxis kann schon ein Drink dir großen Ärger machen oder Schlimmeres. Du könntest Zeit im Gefängnis verbringen.
- Kreisverkehre verwirren viele. Die innere Spur hat Vorrang beim Ausfahren. Wechsel nicht innerhalb des Kreisverkehrs die Spur, als wäre es ein Freifahrtschein.
- Halte keinen zu kurzen Abstand. Die Einheimischen hassen das. Überhole nur, wenn es markiert und sicher ist. Islands Straßen sind nicht für ungeduldige Fahrer gebaut.
- Nutze Parkbuchten richtig. Lass andere vorbei, wenn du langsam bist oder die Aussicht genießt.
- Respektiere die Einheimischen. Die haben Ziele. Halte an, bevor du eine Drohne fliegen lässt oder den Verkehr für ein Foto blockierst.
- Mach die Musik leiser. Auf Schafe hupen oder laute Musik in der Natur ist unhöflich.
- Blinkendes Licht? Pass auf. Es bedeutet, da ist etwas voraus.
Lesen Sie mehr über das Fahren in Island, bevor du losfährst. Es erspart dir Ärger.

Wie man im August Menschenmassen bei Islands Top-Attraktionen vermeidet
Im August auf Islands Straßen zu fahren klingt traumhaft, bis du auf einem Parkplatz an einem Wasserfall ankommst, der sich wie ein Freizeitpark anfühlt. So vermeidest du das Chaos:
- Fahr gegen den Uhrzeigersinn. Die meisten fahren im Uhrzeigersinn. Warum der Herde folgen?
- Wochenenden? Lieber nicht. Reykjavik und der Golden Circle an einem Samstag? Wir würden nicht hinfahren. Versuch’s stattdessen unter der Woche.
- Schlechtes Wetter ist gut. Ein bisschen Regen vertreibt die halbe Menge. Bring eine Jacke mit und genieße den zusätzlichen Platz.
- Wähle den Ersatz-Star. Zu viele Leute bei Seljalandsfoss? Gljúfrabúi ist zwei Minuten entfernt und immer noch ein Geheimtipp.
- Wenn es einen Pfad gibt, nimm ihn. Die meisten verlassen kaum den Parkplatz. Fünf Minuten laufen und es ist eine andere Welt.
- Bleib nah dran und komm früh. Oder fahr spät. Busse haben feste Fahrpläne. Du nicht.

Beste Routen und Orte in Island im August mit dem Auto
Island im August mit dem Auto zu erkunden, bringt dich an Orte, die die meisten Leute auslassen. Kleine Städte, ruhige Straßen, unerwartete Stopps, die nicht in Broschüren stehen. Du brauchst keine Hightech-Ausrüstung; du brauchst nur Neugier. Der Osten, Norden und Westen haben viel zu bieten. Hier sind einige unserer Top-Empfehlungen für die beste Straßenreise in Island im Sommer:
Südküste
Wenn du im August eine Straßenreise durch Island machst, sollte die Südküste ganz oben auf deiner Liste stehen. Große Aussichten, ohne die Hauptstraße zu verlassen. Kein 4x4 nötig. Alles ist geöffnet. Du musst nicht um Straßensperrungen oder blockierten Zugang herumplanen. Such dir einfach einen Ort aus und los geht’s.
- Seljalandsfoss – Etwa 60 Meter hoch. Das sind ungefähr 197 Fuß. Du kannst dahinter entlanglaufen, wenn du keine Angst hast, nass zu werden. Manche bringen einen Regenmantel mit. Andere akzeptieren es einfach.
- Skógafoss – Gleich hoch, aber ganz anderes Gefühl. Laut und kraftvoll. Du wirst den Sprühnebel von weit weg spüren. Trocken bleibst du hier auch nicht.
- Schwarzer Sandstrand Reynisfjara – Hier gibt es schwarzen Sand, seltsame Felsensäulen und Wellen, die es ernst meinen. Die Leute gehen zu nah ran, um Fotos zu machen. Sei nicht einer von ihnen. Plötzliche Riesenwellen haben schon manche ins Meer gerissen, und einige sind dabei ums Leben gekommen.

- Fjaðrárgljúfur Canyon – Ein enger, moosbedeckter Canyon, der sich durch die Hügel schlängelt. Leicht erreichbar. Fühlt sich an, als wärst du in einer Filmszene.
- Dyrhólaey – Eine felsige Klippe mit riesiger Aussicht über die schwarze Küste. Schau nach Papageientauchern am Rand. Es gibt auch einen Leuchtturm, der still oben sitzt.
- Kvernufoss Wasserfall – Versteckt in einer kleinen Schlucht nahe Skógafoss. Du kannst dahinter laufen. Er ist ruhiger, gelassener und selten überlaufen.
- Sólheimasandur Flugzeugwrack – Ein kaputtes US Navy Flugzeug mitten im Nirgendwo. Etwa 45 Minuten Fußweg. Fühlt sich auf eine gute Art merkwürdig an.
Du kannst das Ganze an einem Tag schaffen. Zwei sind besser. Halt oft an. Dort wird Island richtig gut.
Goldener Kreis
Wenn du im August eine Selbstfahrer-Tour in Island planst, ist der Goldene Kreis ein stressfreier Start. Die Straßen sind asphaltiert, leicht zu folgen und alles liegt nah beieinander. Du kannst es an einem Tag schaffen, ohne zu hetzen.
- Þingvellir Nationalpark – Hier treffen die tektonischen Platten aufeinander. Du kannst zwischen ihnen laufen. Es ist auch der Ort des ersten isländischen Parlaments, das mitten in diesem riesigen Grabenbruch stattfand.
- Geothermalgebiet Geysir – Überall Dampf, blubbernde Löcher und ein Geysir, der tatsächlich ausbricht. Strokkur spuckt alle paar Minuten. Du wirst den Schwefel riechen, bevor du ihn siehst.
- Gullfoss Wasserfall – Der Gullfoss stürzt in zwei Stufen mit einer Höhe von 32 Metern (105 Fuß) hinab. Der Sprühnebel erreicht dich schnell. Groß, laut und schwer wegzugehen.
- Geheimer Pool – Ein kleiner Hot-Pool in einem ruhigen Dorf. Dampf steigt aus nahegelegenen Quellen. Keine Spa-Atmosphäre. Nur heißes Wasser und Einheimische.
- Fridheimar Tomatengarten – Ein Restaurant in einem funktionierenden Gewächshaus. Du isst umgeben von Tomatenpflanzen. Am Anfang seltsam, aber man gewöhnt sich daran. Die Suppe ist aber super.
- Bruarfoss – Helles blaues Gletscherwasser, das durch einen engen Kanal fließt. Es braucht ein wenig Fußweg, um dorthin zu kommen, was die Menschenmassen gering hält.
Geh früh oder spät, um den Tourbussen auszuweichen. Es ist ein großartiges Warm-up für längere Fahrten.

Westfjorde und Snæfellsnes
Ein Auto in Island im August zu mieten gibt dir eine seltene Chance, die Westfjorde zu erkunden, ohne auf gesperrte Straßen oder schneebedeckte Pässe zu stoßen. Es ist abgelegen, rau und meistens touristenfrei. Du brauchst einen 4WD oder einen robusten 2WD, um den Schotter zu bewältigen, aber es lohnt sich. Für wilde Ausblicke und totale Ruhe ist das der richtige Schritt.
- Dynjandi Wasserfall – Ein riesiger, gestaffelter Wasserfall, der sich wie ein Fächer über die Klippe ausbreitet. Er fällt 100 Meter (etwa 328 Fuß). Du hörst ihn, bevor du ihn siehst. Aus der Nähe ist er donnernd.
- Raudasandur Strand – Ein weiter Streifen aus rotem und goldenem Sand, der ewig zu dauern scheint. Keine Menschenmassen, keine Cafés, nur Wind und Meer. Es fühlt sich an, als hätte sich Island umgedreht.
- Latrabjarg Klippen – Hohe Seevogelklippen am Rande Europas. Papageientaucher nisten hier im August.
Die Halbinsel Snæfellsnes ist leichter zu befahren. Man nennt sie „Island im Miniaturformat“. Vulkane, Fischerdörfer, schwarze Strände, Lavafelder. Alles in einer Runde. Perfekt für eine langsame drei- bis viertägige Reise.
Nord- und Ostisland
Planst du eine Straßenreise durch Island im August und möchtest die Touristenpfade meiden? Fahr in den Norden und Osten. Diese Regionen sind ruhiger, wilder und die Aussichten anders. Die meisten Straßen sind asphaltiert. Einige Bergpässe sind Schotterstraßen, aber nichts, was ein vorsichtiger Fahrer nicht schafft.
- See Mývatn – Ein vulkanischer See, umgeben von dampfenden Quellen, Lavafeldern und Kratern. Die Luft riecht nach Schwefel. Mücken sind überall, aber sie stechen nicht.
- Goðafoss Wasserfall – Ein 12 Meter (39 Fuß) hoher Wasserfall, der sich über 30 Meter Breite erstreckt. Gebogen, eisblau und kraftvoll. Du kannst nah an den Rand herantreten.
- Dettifoss Wasserfall – Fällt 44 Meter (144 Fuß) und gilt als Europas stärkster Wasserfall. Der Boden bebt. Das Wasser ist braun und schnell.
- Húsavík – Ein Fischerdorf, das zum Walbeobachtungszentrum wurde. Boote fahren den ganzen Tag im August. Du wirst wahrscheinlich Buckelwale und vielleicht einen Blauwal sehen, wenn du Glück hast.
- Seyðisfjörður – Eine Postkartenstadt mit bunten Häusern, steilen Bergen und einer Straße, die wie ein Regenbogen bemalt ist. Erreichbar über eine kurvige Bergstraße.
- Borgarfjörður Eystri – Abgelegen und rau. Tolle Wanderwege und eine Papageientaucherkolonie, die nur wenige Meter entfernt ist.
- Vök-Bäder – Geothermische Becken, die auf dem See Urriðavatn nahe Egilsstaðir schwimmen. Warmes Wasser trifft auf kalte Luft. Ruhig, malerisch und nicht überlaufen.
Diese Region ist perfekt, wenn du die ganze Ring Road machst oder einfach nur eine ruhigere, lokale Seite Islands erleben möchtest.

Auto mieten und im August in Island fahren
Im August in Island zu fahren ist am einfachsten. Die Straßen sind frei, die Tage lang und fast das ganze Land ist geöffnet. Ob du auf der Ring Road bleibst oder in die Highlands fährst, dein eigenes Auto gibt dir die Freiheit, anzuhalten, wann und wo du willst.
Keine engen Zeitpläne. Kein Warten auf Tourbusse. Nur du, die Straße und was hinter der nächsten Kurve liegt. Wenn du Fragen zu Routen, Straßenbedingungen oder zur Wahl des Autos hast, melde dich bei uns. Unser Büro in Reykjavik ist täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Wir helfen dir gerne weiter.
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