Der ultimative Leitfaden zum Autofahren in Island

Auto auf einer Küstenstraße in Island, zwischen Wasser und Bergen, goldener Himmel bei Sonnenuntergang.

blog author Durch Johanna Georgsdóttir shield verificationVerifizierter Experte

Autofahren in Island sieht aus wie eine Postkarte, bis das Wetter plötzlich umschlägt. Straßen glänzen in der einen Minute und werden in der nächsten tückisch. So ist es hier. Wunderschön, aber anspruchsvoll. Dieser Leitfaden bewahrt dich vor Anfängerfehlern. 

Du bekommst klare Informationen zu Autos, Regeln und Straßentypen sowie dazu, wie man die Vorhersagen liest, denen die Einheimischen wirklich vertrauen. Denk daran als deine Abkürzung zum Fahren ohne Panik. Mit der richtigen Vorbereitung hört Island auf, einschüchternd zu sein, und fühlt sich weit offen an. Hier zu fahren ist nicht kompliziert, wenn du klug planst, richtig mietest und die Ruhe bewahrst.

Warum in Island ein Auto mieten?

Nun, du kannst nicht vom europäischen Festland herfahren, aber du kannst eine Fähre von Dänemark nach Seyðisfjörður nehmen. Trotzdem entscheiden sich die meisten Besucher dafür, erst bei ihrer Ankunft ein Auto zu mieten – und das aus gutem Grund.

Island mit dem Auto zu sehen ist besser, als mit Fremden im Bus zu sitzen. Hier zählt Freiheit. Du findest Wasserfälle abseits der Tourstopps, hältst an, wenn plötzlich ein Gletscher auftaucht, oder drehst um, wenn das Wetter deine Pläne durcheinanderbringt. 

Das ist der Unterschied: Kontrolle. Touren laufen nach Fahrplänen; du folgst deiner Neugier. Die Kosten sind auch nicht schlecht. Mietwagen kosten im Schnitt 60–70 $ pro Tag, manchmal in ruhigen Monaten nur 26 $ für einen kleinen Kleinwagen. SUVs liegen im Sommer zur Hochsaison näher bei 150 $, aber vergleiche das mal mit 1.100 $ für ein viertägiges geführtes Paket. 

Mit zwei Personen, vielleicht vier, kippt die Rechnung schnell. Und wenn du bei uns in Island ein Auto mietest, unterstützen wir dich mit Pannenhilfe und Versicherung, damit du nie alleine auf irgendeiner windgepeitschten Schotterstraße stehst. 

Tourist sitzt auf seinem Mietwagen an einem See in Island

Welchen Autotyp sollte man in Island mieten?

Wenn du in Island fahren willst, ist die Wahl des richtigen Autos die halbe Miete. Jahreszeiten, Straßentypen und Routen verlangen nach unterschiedlichen Rädern. Hier sind einige persönliche Tipps und Beispiele aus unserer Flotte, die dir bei der richtigen Entscheidung helfen.

Beste Fahrzeuge für den Sommer

Für Sommerreisen zählen Praktikabilität und Komfort. Kleine Kleinwagen wie der Hyundai i10 oder Toyota Aygo bewältigen den Verkehr in Reykjavik und Tagestouren auf dem Golden Circle mühelos. Wenn du die komplette Ringstraße fährst, steig auf Mittelklassemodelle wie den Kia Ceed oder Skoda Octavia um.

Diese Autos verbinden Kraftstoffeffizienz mit ausreichend Gepäckraum für 2–4 Reisende mit zusätzlicher Ausrüstung. Tägliche Distanzen erstrecken sich oft über Hunderte Kilometer, deshalb ist Komfort im Innenraum genauso wichtig wie Effizienz an der Zapfsäule.

Mann sitzt auf seinem Mietwagen neben einem Wasserfall in Island

Beste Fahrzeuge für den Winter

Winterstraßen bestrafen die falsche Wahl. Außerhalb von Reykjavik ist ein AWD oder 4x4 nicht optional; er ist ein absolutes Muss. All unsere Fahrzeuge sind kostenlos mit Winterreifen ausgestattet, damit du dir um Grip keine Gedanken machen musst. 

Spikereifen und Traktionskontrolle machen den Unterschied, wenn Blitzeis auftaucht, während beheizte Sitze und Spiegel das Ganze erträglich machen. SUVs und Crossover bieten die beste Mischung aus Sicherheit und Kosten. Der Dacia Duster 4x4 ist die verlässliche Wahl. 

Der Nissan Qashqai 4x4 und der Suzuki Vitara bringen zusätzlich Komfort auf langen Fahrten. Für tiefen Schnee und abgelegene Pisten nimm einen Land Cruiser oder Defender.

Fahren im Hochland: nur 4x4

Das Hochland ist nichts für Spielzeug. Dort irgendetwas zu fahren, das kein echter 4x4 ist, ist illegal und ehrlich gesagt dumm. Du brauchst ernsthafte Bodenfreiheit, mindestens 60–80 cm (24–31 in), und ein Fahrwerk, das Schläge wegsteckt. 

Unsere Flotte hat, was du wirklich brauchst: Jeep Wrangler Rubicon, Toyota Land Cruiser und Land Rover Defender. Klein, aber zäh gewünscht? Der Suzuki Jimny schafft mehr, als er aussieht. Das sind die Fahrzeuge für raue Pisten und Flussbetten. Alles andere endet damit, dass du feststeckst, eine Strafe kassierst – oder beides.

4x4-fahrzeug im hochland von Island

Wichtige Verkehrsregeln und Gesetze in Island

Leute sagen gern, Regeln sind da, um gebrochen zu werden – aber nicht auf unseren Straßen. Diese Einstellung kostet dich hier mehr als nur ein Bußgeld. Wir nehmen die isländischen Verkehrsregeln sehr ernst, also hier das Wichtigste, um Ärger zu vermeiden.

Geschwindigkeitsbegrenzungen und Verkehrsschilder

Islands Straßen sind nicht der Ort, um Formel-1-Träume auszuleben. Tempolimits sind klar, und Verstöße werden schnell teuer. Das musst du über Islands Tempolimits wissen:

  • Innerorts: 30–50 km/h (19–31 mph)
  • Asphaltierte Landstraßen: bis 90 km/h (56 mph)
  • Schotterstraßen: maximal 80 km/h (50 mph)

Blitzer und Polizei setzen diese Regeln ohne Geduld durch. Bußgelder beginnen bei etwa 195 $ für geringes Überschreiten in langsamen Zonen und steigen auf über 600 $ für starkes Rasen auf Landstraßen. 

Verwechsle blaue rechteckige Schilder nicht mit Gesetzen; das sind nur Empfehlungsgeschwindigkeiten, keine verpflichtenden. Kreisverkehre verwirren ebenfalls viele Touristen, aber die Regel ist einfach: Fahrzeuge im Kreisverkehr haben Vorfahrt, und bei zweispurigen Kreisen fährt die innere Spur immer zuletzt heraus. 

Schneide nicht die Spur, als wärst du zuhause. Einspurige Brücken sind noch einfacher. Es passt nur ein Auto, also fährt, wer zuerst ankommt. Kommen zwei gleichzeitig, nimmt normalerweise das nähere Fahrzeug die Brücke, das andere wartet. Klingt offensichtlich, aber jeden Sommer will jemand Huhn spielen – und verliert. 

Geschwindigkeitsbegrenzungen in Island je nach fahrzeug- und zonentyp

Sicherheitsgurte, Licht und Alkoholgesetz

Wenn du in Island fahren willst, versteh: Sicherheitsregeln sind keine Vorschläge. Sicherheitsgurte sind für alle im Auto Pflicht – vorne und hinten, jederzeit. Die Polizei setzt das kompromisslos durch. Scheinwerfer müssen Tag und Nacht an sein, selbst im hellen Sommer, wenn es sinnlos erscheint. 

Sicht ist hier alles, denn die Bedingungen auf Islands Straßen können sich in Sekunden ändern. Die Alkoholgrenze ist nahezu null bei 0,02 %, weniger als ein Getränk. Wer sie ignoriert, riskiert Hunderte an Bußgeldern, den Führerscheinverlust oder sogar Haft. 

Mobiltelefon oder GPS während der Fahrt

Wenn du wissen willst, wie man in Island fährt und dabei navigiert, ist die Regel simpel: Hände weg vom Handy. Außer mit einer ordentlichen Freisprecheinrichtung ist es illegal. Die Strafen schmerzen, und die Polizei drückt kein Auge zu. Anrufe und GPS müssen über ein Setup laufen, das die Hände am Lenkrad lässt. 

Am besten lädst du die Route vor der Abfahrt oder überlässt einem Beifahrer die Navigation. Der Empfang bricht ab, sobald du belebte Gebiete verlässt, und GPS kann in Bergpässen ausfallen. Deshalb sind Offline-Tools wie Maps.me oder der Offline-Modus von Google Maps essenziell. Kombiniere sie mit Freisprecheinrichtung – und du fährst klüger, sicherer und legal.

Saisonales Wetter und Fahrbedingungen

Zeit, dich über das berüchtigte isländische Wetter auf den neuesten Stand zu bringen, von dem du wahrscheinlich schon viel gehört hast. In Island sagen wir: ‘Wenn dir das Wetter nicht gefällt, warte einfach 5 Minuten.’ Hier ist, warum das so stimmt:

Geschwungene straße in Islands westfjorden

Fahren im Sommer: leichter, aber trotzdem unberechenbar

Straßen in Island wirken im Sommer freundlich, aber werde nicht zu bequem. Der Juni schenkt dir zwanzig Stunden Tageslicht, die sogenannte Mitternachtssonne, die Menschen glauben lässt, sie könnten ewig fahren. 

Die Temperaturen liegen um 10–15 °C (50–59 °F). Mild, sicher – aber das Wetter kümmert sich nicht darum. Nebel fällt wie ein Vorhang, starker Regen macht Asphalt schlüpfrig, und Sandstürme fegen über vulkanische Ebenen hart genug, um Lack zu zerfressen. Schotterabschnitte? Runterschalten oder rutschen, halte großzügigen Abstand zum Vordermann, außer du liebst gesprungene Windschutzscheiben, und wähle an Steigungen niedrigere Gänge. 

Reifen verschleißen auf diesen Belägen schneller als der Stolz, also prüfe sie häufig. Der Trick ist Wachsamkeit. Pass dich an, wenn der Himmel kippt, und halte dein Tempo flexibel. Dann fühlt sich Sommerfahren hier weniger wie Glücksspiel und mehr wie Freiheit an. Willst du das große Bild? Hier ist alles, was du über Island im Sommer wissen solltest.

Winterfahren in Island: Was du wissen musst

Im Winter hört Autofahren in Island auf, casual zu sein, und wird zur Überlebensübung. Dezember bis Februar bringt Schnee, Eis und Blitzeis – die stille Falle, die wie nasser Asphalt aussieht, bis die Reifen rutschen. 

Du erkennst es, wenn die Straße glänzt, aber von anderen Autos kein Sprühnebel aufsteigt, oder wenn die Temperatur knapp unter null liegt. Das Tageslicht schrumpft auf 4–6 Stunden, also verbringst du viel Zeit im Dunkeln, bei Temperaturen um -1 °C bis 4 °C (30–39 °F), gefühlt kälter mit Wind. Land- und Hochlandstraßen schließen oft – Updates zu ignorieren ist Ärger mit Ansage. 

Nimm Tempo raus, halte Abstand, und akzeptiere, dass es im Winter um Kontrolle, nicht um Geschwindigkeit geht. Respektiere die kurzen Tage, bleib wachsam bei plötzlichen Wetterwechseln und schau in unseren Leitfaden zum Fahren im Winter in Island.

PS: Nur eine freundliche Erinnerung: Alle unsere Mietwagen sind von November bis März mit Winterreifen ausgestattet.

Blick aus fahrersicht auf eine verschneite straße in Island

Tools, die du nutzen musst: Umferdin.is und Vedur.is

Wenn du Island mit dem Auto erkunden willst, sind diese zwei Seiten Pflicht. Umferdin.is liefert Live-Straßenupdates von Straßenpersonal und Wetterstationen. Du siehst Sperrungen, Fahrbahnzustände und Verkehrsprobleme, bevor du sie triffst. 

Vedur.is ist der nationale Wetterdienst und die einzige Vorhersage, der du vertrauen solltest. Es zeigt Live-Wetter, Kurzfristprognosen und Warnungen vor Stürmen oder gefährlichen Winden. Vor jeder Fahrt: erst Umferdin.is für den Straßenstatus checken, dann mit Vedur.is bestätigen, was der Himmel vorhat. 

Ignorierst du sie, riskierst du Umwege, Verzögerungen oder Schlimmeres. Mit beiden passt du Routen schnell an, bleibst Wetterumschwüngen voraus und reist mit Vertrauen. Straßen in Island kippen schnell, aber diese Tools halten dich einen Schritt voraus. Das bedeutet mehr Zeit für Landschaften und weniger Zeit für Entschuldigungen bei der Autovermietung.

Straßentypen in Island

Es gibt drei Straßentypen in Island: Asphalt, Schotter und F-Straßen. Das kannst du von jedem erwarten: 

Asphaltstraßen und die Ringstraße

Leute fragen ständig: Kann man Island umrunden? Ja – und die Route 1 macht es ziemlich einfach. Die Ringstraße umrundet seit 1974 die ganze Insel auf 1.322 km (821 mi). Mehr als 98 Prozent sind asphaltiert, womit sie die längste Ringstraße Europas ist. 

Leicht zu folgen, aber nicht langweilig. Ein Abschnitt führt zu Skogafoss und Godafoss, ein anderer zu Jökulsárlón oder Thingvellir. Landschaften wechseln an einem Tag von Vulkanaschefeldern zur üppigen Nordküste. 

Benzin, Essen und Betten gibt es in der Nähe von Ortschaften, aber nicht im Nirgendwo. Im Sommer reicht ein Kleinwagen. Im Winter – oder wenn du unbefestigte Nebenstraßen fahren willst – ist ein 4x4 klüger. Die Ringstraße ist für Selbstfahrer gemacht, nicht für Busfahrpläne. Diese Freiheit ist der Punkt.

Asphaltierte straße in der stadt Reykjavik

Schotterstraßen: Was dich erwartet

Auf Schotter verzeihen Islands Straßen keine Fehler mehr. Lose Steine fliegen schnell, sorgen bei Tempo für Lackschäden und Risse in der Scheibe. Bleib unter 80 km/h (50 mph), sonst rutschst du – so einfach. Die Oberfläche ist selten glatt. 

Denk an Schlaglöcher, Waschbrett und Abschnitte, die deine Nerven testen. Eine Schotterschutz-Versicherung ist nicht optional, außer du zahlst gern aus eigener Tasche. 

Reisezeiten werden länger – plane mit Geduld. Halte viel Abstand, sonst sandstrahlt dir der Vordermann die Stoßstange. Keine abrupten Manöver, kein Queren im Drift – einfach konstant fahren. Und Offroad? Vergiss es. Illegal, teuer, zerstörerisch. Lies auch unseren Versicherungsratgeber, damit du genau weißt, welche weiteren Versicherungen wir anbieten.

F-Straßen und Zugang zum Hochland

F-Straßen sind Islands Joker. Mit einem ‘F’ gekennzeichnet, wie F208 oder F35, schneiden diese Pisten durchs Hochland und führen direkt in Landschaften, die Postkarten nie richtig einfangen. Sie sind unbefestigt, steinig, uneben – und mit Flussdurchfahrten gewürzt. 

Per Gesetz brauchst du einen echten 4x4. Nicht, weil jemand pingelig ist, sondern weil alles darunter kaputtgeht oder weggespült wird. Normale Autos sind strikt verboten. Da draußen gibt es keine Tankstellen, keinen Handyempfang, kein freundliches Café, das dich rettet. Nur du, dein Fahrzeug und die Wildnis. 

Der Zugang ist saisonal, normalerweise von Mitte Juni bis September, mit Sperrungen im Winter oder bei Schlechtwetter. Wenn du ernsthaft im isländischen Hochland fahren willst, prüfe die Bedingungen auf Umferdin.is, bevor du losfährst. 

Schotterstraße in Island an einem bewölkten tag

Fahrgefahren, auf die du achten solltest

Denkst du, Autofahren in Island ist nur Gletscher und Wasserfälle? Dann liegst du kräftig daneben, mein Freund. Hier haben Gefahren Zähne. Sprechen wir über Dinge, die deine Reise schneller ruinieren als schlechtes WLAN.

Schafe und Wildtiere

Fahren in Island ist nie langweilig – dank der wahren Verkehrspolizei des Landes: Schafe. Über 800.000 streifen von Spätfrühling bis Herbst frei umher, queren Straßen in ihrem Tempo, oft in Gruppen, die dich abrupt stoppen. 

Küstenrouten bringen eigene Ablenkungen mit Papageitauchern und Seevögeln nahe am Asphalt. Es wirkt charmant – bis du voll in die Eisen steigst. Versicherungen decken Tierkollisionen selten ab, also zahlst du die Reparatur selbst. 

Nimm in ländlichen Gegenden Tempo raus, halte die Augen offen, und denk daran, dass du dir die Straße mit Vieh und Vögeln teilst.

Sturmböen und schlechte Sicht

Der Wind ist nicht dein Freund. Durchschnittlich weht es mit 20–30 km/h (12–19 mph), Stürme drücken Böen aber über 150 km/h (93 mph). Stark genug, um dir Türen aus der Hand zu reißen und das Auto auf offenen Straßen oder Brücken aus der Spur zu werfen. 

Die Sicht ist genauso gemein. Nebel und verwehter Schnee können die Sichtweite in Sekunden auf wenige Meter drücken. Die Antwort ist langweilig, aber effektiv: langsamer, wachsamer, und akzeptieren, dass die Natur den Takt vorgibt. 

Parke gegen den Wind und lass dein Auto nie neben losen Gegenständen stehen, außer du willst eine fliegende Mülltonne in der Tür. Vor jeder Fahrt Wind- und Wetterwarnungen prüfen. 

Weißer 4x4 fährt auf verschneiter straße in Island

Flussdurchfahrten und Offroad-Regeln

Durch isländische Flüsse zu fahren, ist ernst. Immer zuerst anhalten, Tiefe, Strömung und Untergrund prüfen. Nach Reifenspuren oder offiziellen Markierungen suchen, bevor du dich festlegst. Im niedrigen Gang einfahren, langsam fahren und mitten im Fluss nie schalten. 

Leicht diagonal flussabwärts zu fahren reduziert die Wasserlast – aber nur, wenn die Strömung beherrschbar ist. Tiefes Wasser oder schnelle Strömung können sich über Nacht durch Regen oder Schmelze ändern – behandle jede Durchfahrt als neu. Offroadfahren ist strikt illegal, mit hohen Bußgeldern und garantiertem Schaden. Wasserschäden sind nicht versichert – die Rechnung zahlst du.

Häufige Fehler, die du vermeiden solltest

Selbst die besten Roadtrips kippen, wenn du unachtsam bist. In Island kann das bedeuten: Autotür in den Wind schleudern, auf Google Maps vertrauen, wo kein Signal ist, oder unterschätzen, wie schnell das Wetter wechselt. Ein bisschen Aufmerksamkeit wirkt Wunder – lern aus diesen typischen Patzern, damit deine Fahrt sicher und stressfrei bleibt.

4x4-fahrzeug, das in Island einen fluss durchquert

Empfohlene Strecken für deinen Roadtrip

Island hat sicher keinen Mangel an Szenerie, aber einige Routen sind besser als andere. Für diese Strecken hast du überhaupt erst ein Auto gemietet. Hier sind die besten.

Der Golden Circle

Der Golden Circle ist das Starterpaket, um Islands Straßen zu erkunden. Direkt außerhalb von Reykjavik führt dieser Rundkurs etwa 230 km (140 mi) und zeigt dir an einem Tag die größten Highlights. 

Thingvellir Nationalpark bietet tektonisches Drama und Geschichte, das Geysir-Geothermalgebiet bricht pünktlich aus, und Gullfoss liefert einen der dramatischsten Wasserfälle, die du je sehen wirst. 

Die Fahrt dauert rund 6–8 Stunden mit Zeit zum Anhalten, Strecken und Staunen. Straßen sind asphaltiert und unkompliziert, also reichen Kompakte völlig. Für Erstbesucher ist es der perfekte Vorgeschmack auf Islands wilde Vielfalt.

Geysir im Golden Circle von Island

Der Diamond Circle

Der Diamond Circle ist eine 250–260 km (155–160 mi) lange Runde in Nordisland und zeigt, warum Leute lieber selbst fahren, als im Bus zu sitzen. 

Die Route verbindet Godafoss, die dampfenden Vulkanfelder am See Myvatn, Dettifoss, der härter kracht als jeder andere Wasserfall Europas, die hufeisenförmigen Wände der Ásbyrgi-Schlucht und Húsavík, die Hauptstadt der Walbeobachtung.

Die Straßen sind größtenteils asphaltiert, aber rechne mit Schotterumleitungen, die dein Können testen. Ein 4x4-SUV ist die kluge Wahl, besonders außerhalb des Sommers. Mieten wie Suzuki Vitara oder Dacia Duster geben dir Bodenfreiheit, Kofferraum und Stabilität.

Der Arctic Coast Way

Der Arctic Coast Way erstreckt sich 900 km (559 mi) entlang des hohen Nordens Islands – eine Straße, die Menschenmengen gegen rohe Landschaften tauscht. Fjorde schneiden ins Land, vulkanische Ebenen öffnen sich, und der Arktische Ozean weicht selten von deiner Seite. 

Die Route verbindet kleine Fischerdörfer, leere Strände und historische Außenposten, die wie eingefroren wirken. Lohnende Stopps: die Halbinsel Vatnsnes mit Seehundkolonien, die einsame Halbinsel Langanes und Husavík, das Zentrum der Walbeobachtung. 

Die Straßen sind oft schmal und schottrig, mit Winden, die ein Auto seitlich versetzen können. Ein 4x4-SUV wie Dacia Duster, Nissan Qashqai, Toyota Land Cruiser oder Nissan X-Trail ist die smarte Wahl.

Fischerdorf in Islands fjorden

Der Westfjords Way

Die Westfjorde sind der Ort, wo Autofahren in Island zur Abenteuerfahrt wird. Die Straße schlängelt sich über Schotterpässe, Fjordbrücken und leere Abschnitte, die sich wie das Ende der Welt anfühlen. 

Was bekommst du für die Mühe? Dynjandi, ein gewaltiger, mehrstufiger Wasserfall mit 100 m (328 ft) Fallhöhe. Látrabjarg, Klippen voller Papageitaucher und Seevögel. Rauðasandur, ein Strand aus rotgoldenem Sand, wie du ihn sonst nirgends im Land siehst. 

Und Ísafjörður, eine kleine Stadt mit genug Kultur und Geschichte für Schlechtwettertage. Ein 4x4 wie Toyota Land Cruiser oder Kia Sorento ist hier essenziell. Der Sommer erleichtert den Zugang, aber schmale Straßen und starker Wind testen dich immer.

Weitere landschaftliche Alternativen in der Nähe von Reykjavik

Nicht jeder Roadtrip muss Tage fressen. Innerhalb von zwei Stunden ab Reykjavik erreichst du viele Schwergewichte, ohne ein Monster-SUV zu brauchen. Fahr auf die Halbinsel Reykjanes für Lavafelder, heiße Quellen und Steilküsten wie von einem anderen Planeten. 

Fahre nach Süden ins Tal Reykjadalur, wo eine Wanderung in einem warmen Fluss endet. Wenn Wasserfälle eher dein Ding sind, liefern Hraunfossar und Barnafoss nebeneinander, direkt aus einem Lavafeld entspringend. All das geht mit kleinem Mietwagen, kein 4x4 nötig – und fühlt sich dennoch wie ein kompletter Island-Trip an.

Führerscheinanforderungen für Touristen

Eine der ersten Fragen von Besuchern ist: Darf ich in Island fahren und welchen Führerschein brauche ich? Ja – aber nur, wenn du die Regeln erfüllst. Vermieter machen keine Ausnahmen, und Bußgelder oder verweigerte Anmietungen ruinieren die Reise schnell. Das musst du über die Führerscheinanforderungen für Mietwagen in Island wissen:

  • Gültiger Führerschein auf Englisch oder mit beglaubigter lateinischer Übersetzung
  • Muss Foto, Ausstellungsdatum, Ablaufdatum enthalten und seit mindestens einem Jahr bestehen
  • Vorläufige oder Lernführerscheine werden nicht akzeptiert
  • Mindestalter: 20 für kleine Economy-Autos, 23 für 4x4 und SUVs
  • Zusatzgebühren können für Fahrer unter 25 anfallen
  • Kreditkarte für Kautionshinterlegung erforderlich; Debitkarten werden selten akzeptiert
  • Kaution deckt Schäden oder Bußgelder während der Miete ab
  • Internationaler Führerschein nicht erforderlich, wenn dein Führerschein die Regeln erfüllt, aber hilfreich bei nicht-lateinischen Alphabeten

Nahaufnahme eines führerscheins

Letzte Tipps vor der Abfahrt

  • Bewahre eine Papierkarte im Auto auf. GPS fällt im Hochland und in Funklöchern aus.
  • Tanke häufig; ländliche Tankstellen können 100 km (62 mi) oder mehr auseinander liegen.
  • Nimm Snacks und Wasser mit, besonders auf langen Abschnitten ohne Service.
  • Kleide dich im Zwiebelprinzip und lagere warme Kleidung im Auto, falls du liegen bleibst.
  • Nutze Rastplätze, wenn du sie siehst; außerhalb von Orten gibt es wenige Toiletten.
  • Achte im Norden und Westen auf plötzliche einspurige Brücken; kenne die Vorfahrt.
  • Nimm eine Kreditkarte mit Chip und PIN mit; viele Zapfsäulen sind Kartenautomaten.

Autofahren in Island ist einfach

Autofahren in Island wirkt einschüchternd, bis du merkst, dass es auf eines hinausläuft: das richtige Auto. Mit einer starken Flotte für jede Jahreszeit und Route – von kleinen City-Trips bis zu Hochlandpisten – öffnet sich die Insel. Sommerloops, Winterquerungen, Schotter oder Asphalt, wir haben ein Fahrzeug, das passt. 

Pannenhilfe und Kundensupport halten dir den Rücken frei, wenn das Wetter dreht oder Pläne sich ändern. Du fährst, wir stehen hinter dir. So ist der Deal. Island belohnt die Vorbereiteten, nicht die Glücklichen. Buche jetzt dein Auto und übernimm die Kontrolle über die Straße, statt dich von ihr kontrollieren zu lassen.

Ihr Roadtrip durch Island beginnt hier

Jetzt buchen